| Altmühltal Eichstätt Willibaldsburg | ||
Hoch auf dem Bergrücken beginnt Bischof Berthold aus dem Hause der Zollern um 1355 mit dem Bau der Willibaldsburg. Von Anfang an war sie kein reiner Festungsbau, sondern auch fürstlicher Wohnsitz. Bedeutende Bischöfe vergrösserten die Anlage im Laufe der Jahrhunderte. Prächtigster Teil ist der Renaissance-Trakt, ab 1609 nach Plänen Elias Holls erbaut. Initiator und Bauherr dieser Anlage war wie beim Hortus Eystettensis der prachtliebende Fürstbischof Johann Konrad von Gemmingen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Willibaldsburg von den "Schweden" erobert, aber nicht zerstört. Der Niedergang der Burg begann mit der Säkularisation. 1806 wurde die Burg an Privatleute verkauft. Heute wird die Anlage von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung betreut. Der nebenstehende Stich von Matthäus Merian aus dem Jahre 1648 verdeutlicht die gewaltigen Ausmaße der Willibaldsburg vor dem Niedergang. © by Elisabeth Graf, Fotos Wieland Graf, 1982-2008 Details über das Juramuseum und Ur- und Frühgeschichtliche Museum auf der Willibaldsburg unter Eichstätt/Juramuseum. |
| |